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Trailrunning - Hochalm

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17.4.25
Auf den Schergenwieser Berg
Winni

Kennt ihr nicht? Doch kennt ihr. Auf ihm stand, ersterwähnt 1529, eine Alm, die in den 1950er Jahren aufgelassen wurde, die Hochalm. So wandert man heute von drei Seiten in relativ kurzer Zeit auf nicht allzu steilen Pfaden auf die beliebte Hochalm (auch Hoch-Alm), obwohl da keine Alm ist und der Berg Schergenwieser Berg heißt. Ist das schon Marketing?

Will man die nahe Tegernseer Region damit vielleicht entlasten? Bei den komischen Parkgebühren am Achenpass (Stuben) eher nicht. 1 Stunde: 2 Euro. Bis 3 Stunden 4 Euro. Ganztags 6 Euro. In meinen Augen ist es ein fieses Kalkül der Gemeinde, 3 Stunden statt 4 Stunden festzusetzen: Hoehenrausch nennt Aufstieg 1:45 und Abstieg 1:30 Stunden.

Wie oft bin ich auf dem Weg zum Achensee an diesem Parkplatz vorbeigefahren, wissend, dass alle Aufstiege mit knapp 9km fürs Trailrunning viel zu kurz sind. Heute aber lande ich am späten Vormittag genau hier mit einem Plan im Kopf, der mir gefällt: Ich will zweimal rauf und runter, für viele Höhenmeter. Dass ich hier flowige Trails unter die Füße bekomme, hatte ich nicht erwartet.

Für den Gründonnerstag prognostizierte der ADAC den meisten Osterverkehr. Los war fast nichts. Auch hier am Parkplatz nur ein Auto mit einer Familie mit zwei Kleinkindern. Dann noch eine Wanderin aus München. Das war’s.
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Hier die Etappen meiner 14,5km langen Runde, unterlegt mit 1050hm. Parkplatz Achenpass/Stuben (950m)– Mitterhütte (1267m) – Hochalm (1427m)- südlich runter zur B307 (ausgeschildert Walchenklamm) 797m– hoch zur Mitterhütte (1267m)– runter zum Achenpass/Stuben (959m). Hier die Runde auf Brouter.de (Höhenmeter und km weichen von meiner COROS ab)
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Ich laufe los in den kalten Bergwald hinein, lande bald auf einem feinen Singletrail mit wenigen Wurzeln und nur hin wieder schrofigen Stellen. Mach Höhe gut, genieße die feuchte Luft und erreiche die urige Mitterhütte.

Gut 100hm weiter verlasse ich den Bergwald, laufe über eine Wiese weiter rauf zum Kreuz und staune: Ein Wolkenmeer nördlich unter mir. Schiebt und schiebt. Schnell ein paar Fotos gemacht, auch von den noch freien Bergen des Vorkarwendels mit dem Juifen im Mittelpunkt. Der Mordsbrocken mit seinen ausschließlich Forstwegen fast hinauf zum Gipfel.

Es dauert nicht lange, und 3 Wanderpärchen und zwei ältere Damen in Begleitung eines jungen Mannes samt mir werden vom Nebel verschluckt. Alle sind vom Sylvensteinspeicher hoch gekommen, also von da, wo ich jetzt runter und dann wieder hoch will.

So schnell wie der Nebel da war, war er auch wieder weg. Der Abstieg – ausgeschildert bei der Mitterhütte als Walchenklamm – gestaltet sich steiler und schwieriger als der nach Stuben, ist aber landschaftlich wunderschön. Am Parkplatz angekommen drehe ich um. Noch scheint die Sonne und es ist warm. Der Wind eher lau.

Das ändert sich schlagartig, als ich wieder an der Mitterhütte lande. Ein eiskalter Westwind wühlt den Bergwald auf und ich mittendrin. Jetzt meine Windjacke raus kramen und anziehen würde mich zu sehr aufhalten, also so weiter – und den tollen Trail runter zum Parkplatz gefetzt.

Nur noch mein Auto steht da. Keiner mehr gekommen; an einem so tollen Tag an einem oft überlaufenen Berg, der sich – mysteriös - Hochalm nennt!

Ich werden wieder kommen, habe da so einiges an Pfaden entdeckt, die erlaufen werden wollen.

Frohe Ostern und bis bald
In the meantime The Eastern - Oh Mystery!


 

Winni Mühlbauer - Trailrunning - Hochalm 17.4.25



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