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Trailrunning: Wörnersattel - Steinkarkopf

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19.09.25
Schlechte Entscheidung, dennoch...
Winni

Zwei Stunden dauerte die Fahrt von München nach Mittenwald. Zuletzt war ich hier vor 11 Jahren am 19.7.14. Damals nahm ich am Karwendelberglauf teil, bei 31 Grad am Start in Mittenwald.

Damals kommentierte ich kurz: Die Arbeit im Steinbruch unter sengender Sonne nahm und nahm kein Ende

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Hier die Etappen meiner heutigen 14km langen Runde, unterfüttert mit 1100hm: Parkplatz bei den Kasernen (900m) - Obere Käseralm (1550m) – Hochlandhütte (1616m) – Wörnersattel (1989m) – Steinkarkopf (1979m) – Zunderweidkopf (1810m) – Rehbergalm (1610m) - Parkplatz .Hier die Runde auf Brouter.de
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Heute soll es 26 Grad warm werden. Ich parke kostenlos gegenüber der Pforte zur Edelweißkaserne im Schatten. Etwa 15 Pkws haben hier Platz. Um 10:15 Uhr laufe ich los, auf der Straße durch eine Unterführung. Dann beginnt ein sanft ansteigender Forstweg. Nach einem Kilometer biege ich links ab auf einen Pfad, von dem ich hoffte, dass er mich rauf zur Hochlandhütte (HolaHü) bringen wird.

Denkste. Nach 600m ist Schluss, und ich lande auf dem hässlichsten Abschnitt heute, auf einem 2km langen mit Schotter übersäten, steilen Forstweg. Weiter oben dann das Warndreieck am Boden„Wegaufbereitung“ und bald ein Bagger, der weiteres Gestein verteilt. Denke aber, dass da bald eine Walze darüber fahren wird.

Ich überlege, ob ich, anders als geplant, nach Überschreitung des Steinkarkopfs den Weg 264 runter laufen soll. Werde mich da noch schlau machen. Erstmal aber bin ich eine ganze Weile in steilem Gelände rauf zur Oberen Käseralm unterwegs. Bald hört der Schotter auf und der Wald lichtet sich.

Immer wieder schöne Ausblicke auf die spitzen Gipfel im Süden, scharf im Licht der Sonne, wie ich es mag. Hoffentlich enttäuscht mich der Wörner diesbezüglich nicht. Der taucht zum ersten Mal an der HolaHü (Hochlandhütte)auf, in ganzer Pracht.

Zudem großes Kino auf das Gelände, dass ich heute noch durchstreifen werde. Auch der Steinkarkopf ist schon zu sehen, ein felsiges Spitzerl über dem Bergwald weit oben. .

Auf der Hütte sitzen Handwerker, Freiwillige auch aus München, die die marode Hütte modernisieren. Alles muss mit dem Hubschrauber hochgebracht werden.

Der Weiterweg ist leicht zu finden. Eine Tafel weist mir den Weg: Fernverkehr. Ab hier bin nur noch in der Sonne unterwegs. Beim Blick auf das Gelände rauf zum Wörnersattel frage ich mich, wie wohl die Wegführung sein wird. Einfacher als gedacht windet sich der Pfad nicht allzu steil in wildromantischer Landschaft nach oben. Wieder bin ich allein unterwegs.

Noch ein Stück und ich stehe auf dem grasigen Wörnersattel (1989m) der mich beinahe blendet. Am Ende der Fuß des Wörners. Hier beginnt der Aufstieg zum Gipfel (ca.500hm im I-II Grad Rotpunktkletterei).

Und ja, ich sehe richtig, jemand macht gerade die letzten Meter im Abstieg. Eine Frau, mit der ich ins Gespräch komme und die mir die Blumen abnimmt, aber sagt, alles halb so wild, ein bisschen hinlangen muss man aber schon. Der Ausblick oben war fantastisch. Der Alpenhauptkamm klar und deutlich.

Auch hier am Sattel sind die Panoramen in alle Richtungen großartig. Immer wieder zieht die Soiernspitze meine Blicke auf sich. Steht schon lange auf meiner Wunschliste. Nicht aber über den Lakaiensteig, sondern ein Stück mit dem Fahrrad den Forstweg hoch.

Apropos Steig: Angedacht war auch, die Runde über den Jägersteig zu beenden. Gut, dass ich diese Idee verworfen haben, den eben bei der Recherche lese ich:

„Bitte beachten Sie, dass der Jägersteig aufgrund erheblicher Wegschäden momentan gesperrt ist. Alternativ kann zwischen Vereineralm und Seinsalm/ Aschauer Alm die Fortstraße genutzt werden. Stand: Sept. 2025“

Die Bergsteigerin macht Fotos von mir, und schon ist sie weg in Richtung Steinkarkopf. Ich hinterher, hole sie aber nicht mehr ein, da ich immer wieder stehen bleibe und die Panoramen und Szenerien festhalte.

Bald stehe ich am Kreuz des kleines Gipfels und verweile. Stimmen. Ein Wanderpärchen taucht auf und beantwortet meine Frage, wie der Weg 264 aussieht. Ein wurzeliger und steiler Steig sei es. Steig!

Ich verwerfe meinen Plan, ein Stück nach dem Zunderkopf scharf links abzubiegen und in einer Schleife über die HolaHÜ nach unten zu laufen. Hier der Track: Zurück über die Hochlandhütte

Warum erwähne ich das? Bis auf ein kurzes wegloses Stück (Navi hilfreich) vor und nahe der Rehbergalm (Brunnen) führt der Pfad 264 in sehr steilem Gelände bis ganz hinunter und ist technisch (jedenfalls für mich) schwer, meist nichtl aufbar. So war es heute für mich eher eine Wanderung, als ein Trailrunning.

Über die Hochlandhütte runter wären zumindest lange Abschnitte gut laufbar gewesen, der Schotter wäre auch noch gegangen.

Wie auch immer: die lange Anreise hat sich gelohnt, es war ein traumhaft schöner Tag unter strahlend blauem Himmel.

Unten dann nochmal der Blick hinauf zur Nördlichen Linderspitze nahe der Karwendelbahn Bergstation mit seinem überdimensioniertem Fernrohr.
Wie ich 2014 über das Dammkar dort hinaufgekommen bin, kann ich von unten nicht erkennen, sehe nur steile Wände. Aber: Auf der Karte hier ist linksseitig der Weg mit erst Blau und dann Rot über die Dammkarhütte gekennzeichnet. Das wäre doch nochmal was!

Bis bald
In the meantime: Van Morrison - And the Healing Has Begun (Official Audio)

Herzlichen Glückwunsch Mr. Morrison zum 80. Geburtstag und auch zum 47. Studioalbum.


 

Winni Mühlbauer - Trailrunning - Wörnersattel - Steinkarkopf - 19.9.25



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Oben mittig Bergstation der Karwendelbahn mit Fernrohr (zu klein, um es sehen zu können.)



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